Volkswagen: Spekulation über die Dividende in 2030
Für 2025 rechnete Volkswagen mit einer operativen Marge von 2 Prozent bis 3 Prozent. Gemeldet werden letztlich 2,8 Prozent. Der Konsens stand bei 2,9 Prozent. Belastet wird die Marge mit 8,8 Milliarden Euro u.a. durch die US-Zölle und Restrukturierungskosten.
Der Netto-Cashflow von 6,5 Milliarden Euro ist eine positive Überraschung. VW rechnete zuletzt mit rund 0 Euro. Die Kostensenkungsmaßnahmen zeigen Wirkung, außerdem werden Lager abgebaut. Es soll eine Dividende von 5,26 Euro je Aktie geben. Die Analysten der DZ Bank rechneten mit 4,56 Euro.
2026 soll die operative Marge auf 4,0 Prozent bis 5,5 Prozent ansteigen. Im Modell der Analysten werden 4,5 Prozent aufgeführt. Der Netto-Cashflow wird bei 3 Milliarden Euro bis 6 Milliarden Euro gesehen. Hier liegt die Analystenprognose bei 4,6 Milliarden Euro.
Bis 2030 will der Autobauer die Marge auf 8 Prozent bis 10 Prozent steigern. Bei einer unveränderten Ausschüttungsquote von rund 30 Prozent dürfte es dann eine Dividende von etwa 14 Euro je Aktie geben.
Die Analysten bestätigen die Halteempfehlung für die Papiere von Volkswagen. Das Kursziel steht weiter bei 95,00 Euro.
Für die Analysten gibt es noch deutliches Steigerungspotenzial beim Heben von Synergien. Dies betrifft vor allem die Premiumsegmente. Belastet werden die Zahlen derzeit besonders durch die Entwicklung bei Porsche. Hier dürfte es beim Kapitalmarkttag im Herbst Informationen zur Neuausrichtung geben.
Die Aktien von Volkswagen (WKN: 766403, ISIN: DE0007664039, Chart, News) verlieren 0,8 Prozent auf 85,76 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten hat die Aktie rund 8 Prozent nachgeben.
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