Klöckner & Co: Worthington Steel will Beherrschungsvertrag
Der US-Stahlverarbeiter Worthington Steel hat dem Vorstand der Klöckner & Co SE mitgeteilt, einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abschließen zu wollen. Dabei würde die Worthington Steel GmbH als herrschendes Unternehmen fungieren, Klöckner & Co als beherrschtes.
Ausgleichs- und Abfindungsregelungen für außenstehende Aktionäre sollen auf Basis einer Unternehmensbewertung nach gesetzlichen Vorgaben festgelegt werden. Der Vertrag bedarf der Zustimmung der Hauptversammlung von Klöckner & Co.
Hintergrund ist das laufende Übernahmeangebot: Worthington Steel hatte im Februar 2026 ein freiwilliges Angebot zu 11,00 Euro je Klöckner Aktie veröffentlicht. Bis zum 26. März 2026 wurden Aktien im Umfang von 49,44 Prozent des Grundkapitals in das Angebot eingeliefert. Zusammen mit bereits gehaltenen Anteilen geht Worthington Steel davon aus, nach Vollzug des Angebots rund 58,78 Prozent der Klöckner Aktien zu halten und damit über die für einen Zustimmungsbeschluss zum Beherrschungsvertrag erforderliche Mehrheit zu verfügen.
Die Klöckner Aktie notierte am Freitag im Tradegate-Handel zuletzt bei 12,10 Euro mit 2,89 Prozent im Plus.
