Allgeier trifft Ergebnisziele 2025 - EBITDA-Marge gesunken
Der Münchner IT-Konzern Allgeier SE hat im abgelaufenen Geschäftsjahr die im Dezember 2025 kommunizierten Ergebnisziele erfüllt. Im fortgeführten Geschäft – bereinigt um die veräußerte IT-Managed-Services-Sparte sowie die zur Veräußerung vorgesehene publicplan GmbH – wuchs die Gesamtleistung leicht auf 335 Millionen Euro (Vorjahr: 331 Millionen Euro). Das bereinigte EBITDA lag bei 44,8 Millionen Euro nach zuvor 45,9 Millionen Euro, die entsprechende Marge bei 13,4 Prozent gegenüber 13,8 Prozent im Jahr 2024.
Auf Konzernebene inklusive des aufgegebenen Geschäfts gingen Gesamtleistung und bereinigtes EBITDA auf 400 Millionen Euro beziehungsweise 50,4 Millionen Euro zurück. Bilanziell hat sich die Lage verbessert: Der Verkauf der IT-Services-Tochter spülte 75,7 Millionen Euro in die Kasse. Die Finanzschulden sanken von 149 Millionen auf 82 Millionen Euro, die Nettoverschuldung ging um 83 Millionen Euro zurück. Die Eigenkapitalquote kletterte auf rund 51 Prozent nach zuvor 41 Prozent.
Allgeier-Prognose für 2026 bestätigt
Für 2026 bestätigt der Vorstand die bereits veröffentlichte Planung: Beim fortgeführten Geschäft wird ein Umsatz zwischen 350 und 390 Millionen Euro sowie ein bereinigtes EBITDA von 47 bis 53 Millionen Euro angepeilt. Mittelfristig soll der Konzernumsatz organisch um knapp 10 Prozent jährlich wachsen, die bereinigte EBITDA-Marge bis zum Ende des Fünfjahreszeitraums auf 15 Prozent steigen. Potenzielle Akquisitionen sollen darüber hinaus zusätzliche Wachstumsbeiträge liefern.
Strategisch rückt Allgeier KI-gestützte Plattformtechnologien und Softwarelösungen stärker in den Mittelpunkt. Neben dem Abschluss des Managed-Services-Verkaufs beschloss der Konzern auch die Abgabe der publicplan GmbH, die in das aufgegebene Geschäft umgegliedert wurde. Der Geschäftsbericht 2025 soll am 31. März veröffentlicht werden.
Die Allgeier Aktie notiert bei 16,35 Euro mit 1,21 Prozent im Minus.
