K+S Aktie: Zwei Experten erwarten Kursrückgänge
Der Düngemittel- und Salzkonzern K+S steht im Fokus divergierender Analystenmeinungen. Die Aktienexperten von JPMorgan haben ihr Kursziel für die Aktie des Kasseler Düngemittel- und Rohstoff-Konzerns von 12,70 auf 13,70 Euro erhöht. Man begründet dies mit einer günstigeren Einschätzung der Nahost-Risiken sowie gestiegenen Ergebnisprognosen. Nach soliden Quartalszahlen und aktualisierten Unternehmenszielen hat das Institut seine EBITDA-Schätzungen für 2026 und 2027 nach oben korrigiert. Die Einstufung lautet weiterhin „Neutral".
UBS sieht die K+S Aktie dagegen weiterhin als Verkaufskandidat und hält am Kursziel von 11,50 Euro fest. Im Mittelpunkt der Analyse steht ein branchenweites Szenario steigender Energie- und Rohstoffkosten: Zwar könnten zyklische Chemieunternehmen zunächst von höheren Produktpreisen profitieren, doch erfahrungsgemäß folgten darauf Kapazitätsanpassungen und schließlich eine sinkende Nachfrage. K+S zählt das Institut gemeinsam mit Lanxess und Victrex zu den Werten, die in diesem Umfeld gemieden werden sollten. Bevorzugt werden stattdessen defensiv ausgerichtete Unternehmen aus den Bereichen Konsumentenchemie und Industriegase.
Die K+S Aktie notiert bei 16,23 Euro mit 1,00 Prozent im Plus.
