Kontron-Chef kauft Aktien - Jefferies-Experten bleiben optimistisch
Kontron-Vorstandschef Hannes Niederhauser hat am Donnerstag 5.000 Aktien der Gesellschaft zu je 17,62 Euro an der Frankfurter Börse erworben, ein Gesamtvolumen von rund 88.100 Euro. Das Insidersignal fällt in eine Phase, in der das österreichische Technologie-Unternehmen mit gemischten Quartalszahlen auf sich aufmerksam macht. Nach den heute gemeldeten Zahlen steht der Aktienkurs deutlich unter Druck, vor allem der Ausblick auf das laufende Jahr hat die Anleger enttäuscht.
Das Analysehaus Jefferies bestätigt nach den Kontron-Zahlen für 2025 seine Kaufempfehlung für die TecDAX-notierte Aktie mit Kursziel 27 Euro. Dem Institut zufolge setzt sich ein Muster fort, das bereits die ersten drei Quartale geprägt hatte: Die Umsatzziele wurden erneut verfehlt, während Kontrons Profitabilität merklich zulegte. Als positives Signal wertet Jefferies die Unternehmensplanung, der zufolge sich das operative Ergebnis auf Ebitda-Basis bis zum Jahr 2030 etwa verdoppeln soll.
Die Kontron Aktie notiert bei 18,24 Euro mit 13,39 Prozent im Minus.
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