Cancom hält Dividende konstant, Cashflow fällt
Der IT-Dienstleister Cancom hat 2025 einen Konzernumsatz von 1,715 Milliarden Euro erzielt – ein leichter Rückgang gegenüber dem Vorjahreswert von 1,738 Milliarden Euro. Das EBITDA sank auf 102,7 Millionen Euro nach 113,0 Millionen Euro im Vorjahr, dabei wurde das Ergebnis belastet durch Kaufzurückhaltung im deutschen Mittelstand und im öffentlichen Sektor. Das Segment Deutschland verzeichnete einen Umsatzrückgang von 3,7 Prozent auf 1,093 Milliarden Euro und ein deutlich niedrigeres EBITDA von 40,1 Millionen Euro nach zuvor 69,8 Millionen Euro. Demgegenüber legte das internationale Segment von Cancom beim Umsatz um 3,2 Prozent auf 622,1 Millionen Euro zu, das EBITDA kletterte von 43,3 auf 62,6 Millionen Euro.
Lichtblick war das Schlussquartal: Das Q4-EBITDA stieg um 46,6 Prozent auf 38,9 Millionen Euro, wobei sich Einmaleffekte aus einer Sale-and-Leaseback-Transaktion und Restrukturierungsaufwendungen im Wesentlichen gegenseitig aufhoben. Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit für das Gesamtjahr 2025 lag mit 139,8 Millionen Euro unter den 192,9 Millionen Euro aus dem Vorjahr, der Zahlungsmittelbestand stieg zum Jahresende von 144,7 auf 198,9 Millionen Euro.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung eine unveränderte Dividende von 1,00 Euro je Cancom Aktie vor.
Für 2026 erwartet der Vorstand einen Umsatz zwischen 1,75 und 1,85 Milliarden Euro sowie ein EBITDA von 110 bis 130 Millionen Euro und ein EBITA zwischen 55 und 75 Millionen Euro. Als Wachstumstreiber nennt Cancom den anhaltenden Bedarf an IT-Infrastruktur, Cybersecurity und KI-Transformation. Risiken sieht das Unternehmen in deutlichen Preiserhöhungen bei IT-Komponenten sowie Lieferkettenunsicherheiten.
Die Cancom Aktie notiert bei 21,80 Euro mit 0,46 Prozent im Plus.
