Amadeus Fire: Dividende gestrichen - Erholung für 2026 erwartet
Nach einem schwachen Geschäftsjahr 2025 streicht Amadeus Fire die Dividende ersatzlos. Der Frankfurter Personal- und Weiterbildungsdienstleister schloss das Jahr mit einem Konzernverlust von 2,4 Millionen Euro ab, nach einem Gewinn von 32,6 Millionen Euro im Vorjahr. Je Amadeus Fire Aktie macht dies einen Verlust von 44 Cent aus gegenüber 6,01 Euro Gewinn im Jahr 2024. Das operative EBITA brach auf 13,7 Millionen Euro ein, gegenüber 55,5 Millionen Euro zuvor. Belastet wurde das Ergebnis unter anderem durch eine einmalige Restrukturierungsaufwendung von 6,1 Millionen Euro im Weiterbildungssegment. Der Umsatz sank um 16,8 Prozent auf 363,6 Millionen Euro und lag damit knapp innerhalb der prognostizierten Spanne von 355 bis 385 Millionen Euro.
Für 2026 erwartet Amadeus Fire eine Ergebniserholung, gibt sich beim Umsatzwachstum jedoch zurückhaltend: Die Spanne liegt bei 0 bis 8 Prozent auf 362 bis 394 Millionen Euro. Beim operativen EBITA wird ein Anstieg auf 20 bis 31 Millionen Euro angepeilt. Das Weiterbildungssegment soll dabei überproportional zulegen, unterstützt von den 2025 übernommenen Plattformen Masterplan und eduBITES sowie einer stärkeren Ausrichtung auf KI-Qualifizierungsangebote. Das Personaldienstleistungssegment hingegen dürfte nach Einschätzung des Unternehmens weiter unter dem schwachen deutschen Arbeitsmarktumfeld leiden.
