Jenoptik: Neuer Chef, uneinige Analysten
Mit der Ernennung von Dominic Dorfner zum neuen CEO und den Zahlen rückt Jenoptik wieder stärker in den Analystenblickpunkt. Die Deutsche Bank hält an der Kaufempfehlung für die Aktie des Jenaer Konzerns mit einem Kursziel von 28 Euro fest und wertet die Aussagen der Aufsichtsratsvorsitzenden zum designierten Nachfolger positiv – von Dorfner erwarten die Analysten einen klaren strategischen Fokus auf die Aktivitäten im Bereich Photonik.
Jefferies bestätigt ebenfalls das „Buy” für den TecDAX- und MDAX-notierten Anteilschein von Jenoptik, allerdings lediglich mit einem Kursziel von 24 Euro - dies liegt mittlerweile deutlich unter dem aktuellen Aktienkurs. Jenoptik habe die im Februar veröffentlichten Zahlen bestätigt und parallel die Prognose für das laufende Jahr präzisiert. Die Werte entsprechen laut Jefferies in etwa dem Analystenkonsens von 8 Prozent Umsatzwachstum und 20 Prozent EBITDA-Marge.
Zurückhaltender zeigt sich UBS mit einem „Neutral” bei einem Kursziel von 27,50 Euro für die Aktien von Jenoptik. Die nach dem schwachen Februar nun vorliegenden Detailzahlen lieferten keine klaren Impulse: Der Auftragseingang im Halbleitergeschäft stagnierte gegenüber dem Vorquartal, die Jahresziele wurden zwar konkretisiert, aber in gewohnt breiter Spanne formuliert. Weder positive noch negative Kurstreiber lassen sich daraus ableiten, so UBS.
Die Jenoptik Aktie notiert bei 28,98 Euro mit 12,76 Prozent im Plus.
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Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: Jenoptik.
