Cenit strebt 2026 leichtes Wachstum an
Bei Cenit steigt der Umsatz 2025 von 207,3 Millionen Euro auf 209,5 Millionen Euro an. Erwartet wurde ein Umsatz von mindestens 205 Millionen Euro. Die Analysten von GBC rechneten mit 208,9 Millionen Euro.
Das EBITDA geht von 17,3 Millionen Euro auf 12,3 Millionen Euro zurück. Im Modell der Analysten standen zuvor 10,9 Millionen Euro. Sonderaufwendungen für die Restrukturierung belasten die Profitabilität. 50 Mitarbeiter mussten Cenit verlassen. Daraus resultierten Sonderaufwendungen von rund 4,0 Millionen Euro. Auch dürfte die 2024 gekaufte Tochter Analysis Prime die Zahlen noch belasten.
Das EBIT von 0,3 Millionen Euro liegt 0,5 Millionen Euro unter den Schätzungen der Experten. Vermutlich sind Sonderabschreibungen für die leichte Enttäuschung verantwortlich. Die eigene Prognose hat Cenit hingegen erfüllt. Die Nettobankverschuldung sinkt von 23,8 Millionen Euro auf 17,1 Millionen Euro.
2026 soll es bei Cenit einen Umsatz von mindestens 210 Millionen Euro geben, das EBITDA soll auf mindestens 18,0 Millionen Euro ansteigen. Im Modell der Analysten werden 214,7 Millionen Euro (alt: 221,4 Millionen Euro) bzw. 19,8 Millionen Euro (alt: 22,2 Millionen Euro) genannt. 2027 sollen es 227,6 Millionen Euro bzw. 23,6 Millionen Euro sein.
Die Analysten nehmen das Kursziel für die Cenit-Aktien von 16,00 Euro auf 15,00 Euro zurück. Das Rating lautet unverändert „kaufen“.
Der Geschäftsbericht von Cenit steht am 9. April an.
Die Aktien von Cenit (WKN: 540710, ISIN: DE0005407100, Chart, News) gewinnen 2,2 Prozent auf 6,44 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten verliert die Aktie 25 Prozent.
