Leifheit: Gewinnprognosen sinken – Interessante Dividendenrendite
Leifheit rechnet 2026 mit einem leichten Umsatzplus. Das EBIT wird bei 10 Millionen Euro gesehen. Damit wird die Erwartung des Marktes um rund 30 Prozent verfehlt. Der freie Cashflow soll auf Vorjahresniveau von rund 6,4 Millionen Euro liegen. Auch hier werden die Erwartungen der Analysten von mwb research unterschritten. Wie sehr sich der Konflikt im Mittleren Osten auf die Prognose auswirken wird, ist noch unklar. Das erhöht die Unsicherheiten.
Das Marktumfeld bleibt herausfordernd, Verbraucher sind weiter zurückhaltend. Leifheit will dennoch seinen Marktanteil in Europa steigern. Erreicht werden soll dies durch höhere Marketingausgaben, das wird das Ergebnis belasten. Effizienzgewinne in der Produktion können dies nur teils kompensieren.
Für 2025 will Leifheit erneut eine Dividende von 1,20 Euro ausschütten, das trifft die Erwartungen. Die Dividendenrendite liegt bei 8 Prozent. Traditionell beläuft sich die Ausschüttungsquote bei Leifheit auf rund 75 Prozent.
Für 2026 prognostizieren die Experten nach dem schwachen Ausblick einen Gewinn je Aktie von 0,72 Euro (alt: 1,14 Euro). Die Schätzung für 2027 geht von 1,32 Euro auf 1,15 Euro zurück. Die Dividende soll jeweils bei 1,20 Euro liegen.
Keine Veränderung gibt es beim Rating der Aktie, die Experten bleiben bei ihrer Kaufempfehlung. Das Kursziel wird hingegen von 23,00 Euro auf 20,00 Euro reduziert.
Die Aktien von Leifheit (WKN: 646450, ISIN: DE0006464506, Chart, News) gewinnen 1,4 Prozent auf 14,95 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten gibt das Papier 15 Prozent nach.
