Zeal Network: Traumhaus-Verlosungen sollen Impulse bringen
Im vierten Quartal spürt Zeal Network, dass große Jackpots im Eurojackpot fehlen. Das drückt die Spiellust der Konsumenten. So sinkt der Umsatz im Schlussquartal um 17,1 Prozent auf 55,8 Millionen Euro. Die Analysten von mwb research waren von 54 Millionen Euro bis 55 Millionen Euro ausgegangen. Die EBITDA-Marge von 26,4 Prozent verfehlt die Analystenprognose, die bei rund 28 Prozent stand.
Für das Gesamtjahr meldet Zeal einen Umsatz von 218,5 Millionen Euro (+16 Prozent) und eine Marge von 31,5 Prozent. Das Ergebnis je Aktie geht um 26 Prozent auf 1,98 Euro zurück. Positive Steuereffekte aus dem Vorjahr setzen sich 2025 nicht fort. Es soll eine Dividende von 1,40 Euro je Aktie geben. Im Vorjahr wurden 2,40 Euro ausgeschüttet. Diese Summe beinhaltete jedoch eine Sonderdividende von 1,00 Euro.
2026 rechnet die Gesellschaft mit einem Umsatz von 250 Millionen Euro bis 260 Millionen Euro, das liegt über den Erwartungen der Experten. Sie erhöhen ihre Schätzung von 239 Millionen Euro auf 257,8 Millionen Euro. Das EBITDA wird bei 70 Millionen Euro bis 75 Millionen Euro gesehen, 2025 stand es bei 68,8 Millionen Euro.
Impulse kann es durch die Traumhaus-Verlosungen geben. Hier sollen 2026 mindestens sechs Runden stattfinden, 2025 gab es vier Ziehungen. Die Marketingausgaben sollen deutlich auf 85 Millionen Euro bis 95 Millionen Euro ansteigen.
In den kommenden Jahren will Zeal weiter zweistellig wachsen. Die EBITDA-Marge soll bei mindestens 30 Prozent liegen.
Die Analysten bestätigen die Kaufempfehlung für die Papiere von Zeal. Das Kursziel wird von 67,00 Euro auf 72,00 Euro angehoben.
Für 2026 prognostizieren die Analysten einen Gewinn je Aktie von 2,01 Euro (alt: 2,00 Euro), 2027 sollen es 2,32 Euro (alt: 2,26 Euro) sein.
Die Aktien von Zeal (WKN: ZEAL24, ISIN: DE000ZEAL241, Chart, News) gewinnen 0,4 Prozent auf 49,60 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten schafft die Aktie ein Plus von 17 Prozent.
