1&1: Überraschende Ergebnis-Prognose
Bei 1&1 steigt der Umsatz 2025 um 1,8 Prozent auf 4,136 Milliarden Euro an. Beim EBITDA gibt es einen Rückgang um 9,0 Prozent auf 538 Millionen Euro. Das EBIT steht bei 208,2 Millionen Euro, das ist ein Minus von fast 33 Prozent. Je Aktie werden 0,94 Euro (-22,3 Prozent) verdient. Positiver ist es beim freien Cashflow gelaufen. Hier geht es von 21 Millionen Euro auf 195 Millionen Euro nach oben.
2026 soll es ein EBITDA von rund 800 Millionen Euro geben. Hier muss der Kauf von Versatel am Jahresende 2025 berücksichtigt werden. Das EBITDA von 1&1 plus Versatel hätte 2025 689 Millionen Euro betragen. Auch in den kommenden Jahren soll das EBITDA jeweils um rund 100 Millionen Euro zulegen.
Die Analysten der DZ Bank sind weder über die 2025er-Zahlen noch über den Ausblick auf 2026 überrascht. Sie bestätigen die Halteempfehlung für die Aktien von 1&1. Das Kursziel geht von 25,00 Euro auf 24,00 Euro zurück.
Positiv nehmen sie die weitere EBITDA-Entwicklung auf. Man war von Steigerungen im Bereich von 50 Millionen Euro pro Jahr ausgegangen.
Für 2026 rechnen die Experten mit einem Gewinn je Aktie von 0,61 Euro (alt: 0,63 Euro). 2027 sollen es 0,82 Euro (alt: 0,66 Euro) sein. Die erste Schätzung für 2028 steht bei 1,04 Euro. Die Dividende soll jeweils 0,05 Euro betragen.
Die Aktien von 1&1 (WKN: 554550, ISIN: DE0005545503, Chart, News) gewinnen 2,1 Prozent auf 23,75 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten schafft die Aktie ein Plus von 60 Prozent.
