q.beyond: Zukäufe als Impulsgeber
Gestern hat q.beyond die „Strategy 2028“ publiziert. Diese macht deutlich, dass man klar wachsen will. Bis 2028 soll der Umsatz auf 250 Millionen Euro ansteigen. 2025 sind es 182,6 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge soll dann bei rund 10 Prozent liegen. Hier kamen die Kölner zuletzt auf 6,7 Prozent. Erreicht werden sollen diese Ziele auch durch Zukäufe sowie die KI.
Die Gesellschaft will sich stärker in den Bereichen Logistik und Einzelhandel engagieren. Der Bereich Healthcare soll neu erschlossen werden. Dabei werden auch Zukäufe nicht ausgeschlossen. Wichtig dabei ist, dass die Zielgesellschaft eine EBITDA-Marge von mehr als 10 Prozent vorweisen kann. Finanziell dürften Zukäufe problemlos machbar sein. q.beyond verfügt über 42 Millionen Euro in cash.
Im Bereich der AI Orchestrierung, also der automatisierten Steuerung und Verbindung von KI-Modellen, Agenten und Datenquellen zu einem funktionalen Workflow, will man die Zahl der Kunden deutlich steigern. Am Jahresende soll ihre Zahl bei 20 liegen, bis 2028 sollen es mehr als 60 sein.
Steigern will q.beyond auch die Internationalität. Bisher werden 3 Prozent des Umsatzes im Ausland generiert, künftig sollen es 10 Prozent sein.
2026 rechnet q.beyond mit einem Umsatz von 182 Millionen Euro bis 190 Millionen Euro, das EBITDA wird bei 10 Millionen Euro bis 16 Millionen Euro gesehen.
Wie bisher gibt es von den Analysten von NuWays eine Kaufempfehlung für die Papiere von q.beyond. Das Kursziel steht bei 6,50 Euro. Zuvor stand es bei 1,30 Euro. Es gab jedoch eine Kapitalherabsetzung, so dass aus fünf alten Aktien ein neues Papier wurde.
Für das laufende Jahr prognostizieren die Analysten einen Gewinn je Aktie von 0,11 Euro. 2027 sollen es 0,22 Euro sein. Die Prognose für 2028 steht bei 0,36 Euro.
Die Aktien von q.beyond (WKN: A41YDG, ISIN: DE000A41YDG0, Chart, News) verlieren 0,9 Prozent auf 3,47 Euro. In den vergangenen sechs Monaten hat die Aktie 18 Prozent nachgegeben.
Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: q.beyond.
