Austriacard Holdings kürzt die Dividende
2025 sinkt der Umsatz bei Austriacard Holdings um 8 Prozent auf 360,2 Millionen Euro. Die Normalisierung des türkischen Zahlungskartenmarktes sowie ein ungünstiger Basiseffekt von Metallkartenverkäufen an einen Fintech-Kunden sind dafür verantwortlich.
Beim EBITDA gibt es ein Minus von 7 Prozent auf 51,8 Millionen Euro. Der Gewinn geht von 19,2 Millionen Euro auf 16,2 Millionen Euro zurück. Die Verschuldung wird von 95,6 Millionen Euro auf 81,6 Millionen Euro gedrückt.
Je Aktie will die Gesellschaft eine Dividende von 0,10 Euro je Aktie ausschütten. Die Hauptversammlung muss diesem Vorschlag noch zustimmen. Im Vorjahr gab es 0,11 Euro je Anteilsschein.
2026 will Austriacard Holdings im hohen einstelligen Prozentbereich wachsen. Auch soll die Marge ansteigen.
Vorstandschef Manolis Kontos sagt: „Im Jahr 2025 sahen wir uns unterschiedlichen Herausforderungen gegenüber, haben jedoch konsequent unsere Strategie umgesetzt und wichtige Fortschritte bei der Entwicklung von Lösungen erzielt, die für unser zukünftiges Wachstum entscheidend sind.“
Mit Blick auf die Zukunft ergänzt Kontos: „Unser strategischer Fokus liegt darauf, unsere End-to-End-KI-Lösungen für Kunden weiterzuentwickeln und den Unternehmen vollständige Kontrolle über Daten zu bieten, sei es vor Ort oder in einer hybriden Cloud-Umgebung. Gleichzeitig wollen wir unsere starke Marktposition im Bereich Fintech- und Neobank-Zahlungslösungen halten.“
Die Aktien von Austriacard Holdings (WKN: A3D5BK, ISIN: AT0000A325L0, Chart, News)gewinnen am Abend 10,8 Prozent auf 7,27 Euro. In den vergangenen sechs Monaten kommt das Papier auf ein Plus von 40 Prozent.
