Ottobock: Konservativer Ausblick auf 2026
Ottobock steigert 2025 im Kerngeschäft den Umsatz um 11,7 Prozent auf 1,599 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA im Kerngeschäft legt um 29,5 Prozent auf 415,3 Millionen Euro zu. Das ergibt eine Marge von 26,0 Prozent. Netto werden bereinigt 177,3 Millionen Euro verdient, ein Plus von 83,2 Prozent. Daraus resultiert ein Gewinn je Aktie von 1,44 Euro (Vorjahr: 0,48 Euro). Je Aktie will Ottobock eine Dividende von 0,97 Euro ausschütten. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
2026 will Ottobock den Umsatz um 5 Prozent bis 8 Prozent steigern. Die bereinigte EBITDA-Marge wird bei mehr als 26,5 Prozent gesehen.
Nach den Zahlen ist CFO Arne Kreitz in Paris auf Roadshow gegangen. Dort wird deutlich, dass die Prognose für 2026 eher konservativ ist. Die Schwäche im ersten Quartal bei Ottobock ist traditionell. In diesem Jahr könnte sie noch etwas stärker ausfallen. Es gibt aufgrund der Krise im Mittleren Osten einige logistische Probleme. Zudem hat es eine leichte Nachfrageveränderung bei einem großen US-Kunden gegeben.
Die Analysten der Deutschen Bank bestätigen die Kaufempfehlung für die Papiere von Ottobock. Das Kursziel steht weiter bei 81,00 Euro.
Die Papiere von Ottobock (WKN: BCK222, ISIN: DE000BCK2223, Chart, News) gewinnen 1,4 Prozent auf 47,08 Euro. Seit der Erstnotiz im Oktober hat die Aktie rund 32 Prozent verloren. Beim Börsengang waren die Aktie zu je 66,00 Euro ausgegeben worden. Der erste Kurs lag damals bei 72,00 Euro.


