Aumann: Umsatz sinkt, Marge steigt – 25 Cent Dividende je Aktie angekündigt
Parallel zu einem Umsatzrückgang von 34,7 Prozent auf 204,0 Millionen Euro hat die Aumann AG ihre operative Marge 2025 verbessert: Das EBITDA sank zwar auf 28,2 Millionen Euro, die Marge stieg dabei aber von 11,5 auf 13,8 Prozent. Der Auftragseingang des Unternehmens aus Beelen fiel um 26,3 Prozent auf 147,5 Millionen Euro, der Auftragsbestand zum Jahresende um 33,6 Prozent auf 122,2 Millionen Euro. Zum Abschluss verfügte das Unternehmen über liquide Mittel von 152,8 Millionen Euro und eine Nettoliquidität von 148,1 Millionen Euro.
Der Aktienkurs von Aumann legte nach Veröffentlichung der Zahlen mehr als 6 Prozent zu.
Hauptlast war das Segment E-Mobility, wo der Auftragseingang angesichts anhaltender Investitionszurückhaltung in der europäischen Automobilindustrie um 44,4 Prozent auf 91 Millionen Euro einbrach. Das Segment Next Automation entwickelte sich gegenläufig: Mit einem Plus von 35,3 Prozent auf 56,5 Millionen Euro setzt die Diversifizierung in Märkte wie Clean Tech, Aerospace und Life Sciences Akzente.
Für 2026 rechnet der Aumann-Vorstand mit einem weiteren Umsatzrückgang auf rund 160 Millionen Euro bei einer EBITDA-Marge zwischen 6 und 8 Prozent. Der Hauptversammlung am 12. Juni wird eine Dividende von 0,25 Euro je Aumann Aktie vorgeschlagen, was einer Gesamtausschüttung von rund 3,2 Millionen Euro entspricht.
Die Aumann Aktie notiert bei 26,22 Euro mit 13,52 Prozent im Minus.
