Evotec löst millionenschwere Zahlung von Bristol Myers Squibb aus
Die Evotec SE erhält eine Meilensteinzahlung in Höhe von 10 Millionen US-Dollar von Bristol Myers Squibb, nachdem der gemeinsam entwickelte Wirkstoffkandidat BMS-986506 in eine klinische Phase-1-Studie eingetreten ist. Untersucht wird der CELMoD-Wirkstoff zur Behandlung des klarzelligen Nierenzellkarzinoms, der häufigsten Form von Nierenkrebs. Es ist der erste klinische Eintritt aus der seit 2018 bestehenden Protein-Degradation-Partnerschaft zwischen beiden Unternehmen.
Zusammen mit dem US-Pharmakonzern habe man „ein breites Portfolio hochwirksamer Molecular-Glue-Wirkstoffkandidaten identifiziert, die nun sukzessive in die klinische Entwicklung übergehen sollen”, sagt Cord Dohrmann, Chief Scientific Officer von Evotec, am Donnerstag.
BMS-986506 gehört zur Klasse der sogenannten Molecular Glue Degrader – Wirkstoffe, die Krebszellen gezielt dazu bringen, krankheitsrelevante Proteine abzubauen. Evotec entwickelte den Kandidaten auf Basis seiner Multi-Omics-Screeningplattform und KI-gestützter Datenanalyse. Die Partnerschaft wurde 2022 erweitert und umfasst eine breitere Pipeline weiterer Kandidaten für verschiedene Krebsindikationen.
Die Evotec Aktie notiert bei 4,218 Euro mit 1,22 Prozent im Minus.
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