Fraport erfüllt die Umsatz-Erwartungen
Fraport zahlt erstmals seit der Pandemie wieder eine Dividende. 1,00 Euro je Aktie sollen an die Aktionäre gehen. Die Dividende soll stabil bleiben, bis sich der Verschuldungsgrad (Nettoverschuldung/EBITDA) auf unter 5,0 verringert hat. Ende 2025 lag der Wert bei 5,7. Sobald das Verschuldungsziel erreicht ist, sollen 60 Prozent bis 80 Prozent des Gewinns an die Aktionäre gehen.
Im abgelaufenen Jahr steigert Fraport den operativen Gewinn um 10 Prozent auf 1,437 Milliarden Euro. Der Konsens lag bei 1,418 Milliarden Euro, die Analysten der Deutschen Bank rechneten mit 1,426 Milliarden Euro.
Abschreibungen und Zinsen belasten den Nettogewinn. Dieser sinkt um 6,7 Prozent auf 468 Millionen Euro. Hier gab es einen Konsens von 487 Millionen Euro, die Schätzung der Analysten lag bei 488 Millionen Euro.
Die Experten bestätigen die Halteempfehlung für die Papiere von Fraport. Das Kursziel sehen die Experten bei 61,00 Euro.
Von den Experten von Barclays kommt nach den Zahlen das Votum „overweight“ mit einem Kursziel von 90,50 Euro. Bisher hat der Iran-Konflikt noch keine großen Auswirkungen auf das Geschäft von Fraport.
Die Aktien von Fraport (WKN: 577330, ISIN: DE0005773303, Chart, News) gewinnen 2,0 Prozent auf 77,35 Euro. Die Aktien von Fraport gewinnen in den abgelaufenen zwölf Monaten 32 Prozent.
