Blue Cap erfüllt Prognose - Liquidität verbessert
Die Blue Cap AG hat im Geschäftsjahr 2025 ihre EBITDA-Marge verbessert und die Bilanz durch den Verkauf der Beteiligung con-pearl verbessert. Die Eigenkapitalquote stieg von 45 auf 58 Prozent. Die Nettofinanzverschuldung wandelte sich in eine Netto-Cash-Position von 52,1 Millionen Euro, nach einer Verschuldung von 3,4 Millionen Euro zum Jahresende 2024. Das Adjusted EBITDA legte von 6,7 auf 7,2 Millionen Euro zu, die entsprechende Marge verbesserte sich von 4,9 auf 5,5 Prozent. Der Umsatz der fortgeführten Geschäftsbereiche ging erwartungsgemäß auf 129,1 Millionen Euro zurück, nach 134,7 Millionen Euro im Vorjahr. Beide Kennzahlen lagen innerhalb der Prognose des Münchener Beteiligungs-Unternehmens.
Das Segment Business Services lieferte trotz eines Umsatzrückgangs auf 54,8 Millionen Euro eine deutliche Ergebnisverbesserung: Das Adjusted EBITDA stieg von 1,3 auf 3,0 Millionen Euro. Das Segment Industrials mit den Beteiligungen Planatol und H+E blieb bei stabiler Marge von 10,8 Prozent. Im Zuge des con-pearl-Exits ordnet Blue Cap die Segmentstruktur neu – künftig wird das Portfolio nur noch in zwei Segmenten ausgewiesen.
Für 2026 erwartet der Vorstand Umsatz und Adjusted EBITDA-Marge auf Vorjahresniveau, also 120 bis 140 Millionen Euro bei 5 bis 6 Prozent. Als Risiken nennt das Unternehmen geopolitische Unsicherheiten sowie mögliche Lieferkettenfriktionen im Segment Industrials.
Die Blue Cap Aktie notiert bei 17,60 Euro mit 2,22 Prozent im Minus.
