Smartbroker Holding: Starker Jahresauftakt
Die Smartbroker Holding meldet für 2025 einen Umsatz von 69,0 Millionen Euro und ein operatives EBITDA von 0 Euro. Die Zahl der Neunkunden liegt bei 77.350. Damit werden die eigenen Erwartungen erfüllt.
2026 soll es einen Umsatz von 66 Millionen Euro bis 72 Millionen Euro geben. Das operative EBITDA (nach Kundenakquisitionskosten) wird bei -1,5 Millionen Euro bis +1,5 Millionen Euro gesehen. Im laufenden Jahr will der Online-Broker 100.000 neue Kunden gewinnen.
Offenbar gelingt es den Berlinern immer besser, den Markt zu durchdringen. Die Analysten von GBC verweisen auf die Kundenqualität, die ein bedeutendes Differenzierungsmerkmal darstellt. Das hat der Markt noch nicht vollständig berücksichtigt. Kunden des Smartbroker+ tätigen im Schnitt 38 Trades pro Jahr. Dies schlägt die Tradezahlen vieler Mitbewerber. Das durchschnittliche Depotvolumen je Kunde von 55.000 Euro liegt ebenfalls auf einem hohen Niveau.
PFOF-Verbot zeigt Wirkung
Die Experten werten die Prognose als zunächst zurückhaltend, sie wird zugleich als solide und gut erreichbar eingestuft. Ab Juli 2026 gibt es ein PFOF-Verbot (payment for order flow). Damit entfällt ein Umsatzbaustein. Beim Smartbroker hat man darauf frühzeitig mit Kostenmaßnahmen reagiert.
Als ermutigend sehen die Experten den Start ins neue Jahr an. Der Broker hat mehr als 13.000 Neukunden im Januar und Februar gewinnen können. Um die geplante Zahl von 100.000 zu erreichen, wird das Marketingbudget um 2,5 Millionen Euro auf 12,5 Millionen Euro aufgestockt.
Phantasie gibt es in der gesamten Branche aufgrund des geplanten Altersvorsorgedepots. In der Prognose ist dies noch nicht enthalten. Es kann jedoch für Wachstumsimpulse und neue Kunden sorgen – auch mittelfristig.
Die Analysten bestätigen die Kaufempfehlung für die Papiere der Smartbroker Holding. Das Kursziel sehen sie weiter bei 17,60 Euro.
Sie rechnen 2026 mit einem Umsatz von 71 Millionen Euro, 2027 soll der Umsatz auf 84 Millionen Euro ansteigen. Das EBITDA wird bei 3,8 Millionen Euro bzw. 12,7 Millionen Euro gesehen. Je Aktie soll es ein Ergebnis von -0,18 Euro bzw. +0,49 Euro geben.
Der Investmentcase ist für die Analysten durch die jüngsten Zahlen weiter gestärkt worden.
Die Aktien der Smartbroker Holding (WKN: A2GS60, ISIN: DE000A2GS609, Chart, News) verlieren 1,2 Prozent auf 12,35 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten kommt die Aktie auf ein Plus von 10 Prozent.
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Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: Smartbroker Holding AG.
