Enapter: Breakeven naht
Bei Enapter verbessert sich der Umsatz 2025 um 3 Prozent auf 22,1 Millionen Euro. Erwartet wurden 20 Millionen Euro bis 22 Millionen Euro. Das EBITDA von -18,1 Millionen Euro verfehlt hingegen die Prognose (-9 Millionen Euro bis -10 Millionen Euro; 2024: -6,9 Millionen Euro) deutlich. Hier spielen zwei Einmaleffekte eine Rolle, u.a. der Rückruf gewisser Produkte. Bereinigt gibt es ein EBITDA von -10,6 Millionen Euro. Der Auftragsbestand steht bei 36 Millionen Euro.
Für 2026 prognostizieren die Analysten von mwb research einen Umsatz von 39,7 Millionen Euro und ein EBITDA von -0,1 Millionen Euro. Die Schätzungen für 2027 belaufen sich auf 55,6 Millionen Euro bzw. +6,4 Millionen Euro. Je Aktie soll es ein Ergebnis von -0,36 Euro bzw. -0,15 Euro geben. Vor allem ab dem zweiten Quartal sollen die Zahlen aus dem Geschäft mit China neue Impulse erhalten.
Der Iran-Konflikt kann zunächst zu Verzögerungen bei Investitionen führen. Mittel- und langfristig könnten aber Wasserstofflösungen stärker in den Fokus rücken.
Wie bisher gibt es von den Experten das Rating „speculative buy“. Das Kursziel sinkt von 3,30 Euro auf 3,00 Euro.
Die Aktien von Enapter (WKN: A255G0, ISIN: DE000A255G02, Chart, News) gewinnen 2,2 Prozent auf 1,38 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten verliert die Aktie rund 53 Prozent.
