Laiqon: Ab 2027 in den schwarzen Zahlen
2026 dürfte für Laiqon ein wichtiges Jahr werden, in dem Wachstum und Profitabilität im Fokus stehen sollten. Bisher hat man vor allem an der Plattform gearbeitet und Produkte entwickelt, jetzt hat man die operative Basis etabliert. Nun geht es an die Monetarisierung.
Im Bereich Digital Wealth sollte die Kooperation mit Union Investment bei der WertAnlage zu Impulsen führen. Die zuletzt fehlende Dynamik bei den Assets under Management sollte wieder zurückkommen.
Laiqon rechnet 2026 mit einem Umsatz von 53 Millionen Euro bis 58 Millionen Euro. Im Modell der Analysten von NuWays werden 54 Millionen Euro genannt. Das EBITDA sehen die Norddeutschen bei 4,5 Millionen Euro bis 7,5 Millionen Euro. Hier steht die Expertenschätzung bei 5,9 Millionen Euro. Es soll für 2026 erstmals auch eine Dividende geben.
Die Experten bestätigen die Kaufempfehlung für die Papiere von Laiqon. Das Kursziel wird von 11,00 Euro auf 9,10 Euro verringert.
Wachstumsfördernd könnten 2026 der Amundi ETF und der erweiterte Vertrieb bei WertAnlage sein.
Erwartet wird von den Analysten für 2026 ein Verlust je Aktie von 0,29 Euro. 2027 soll es einen Gewinn je Papier von 0,15 Euro geben.
Die Aktien von Laiqon (WKN: A12UP2, ISIN: DE000A12UP29, Chart, News) verlieren 2,9 Prozent auf 4,39 Euro. In den vergangenen sechs Monaten hat die Aktie knapp 3 Prozent verloren.
Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: Laiqon AG.
