Hypoport: EBIT deutlich verbessert – Marge soll nochmals verdoppelt werden
Die Hypoport SE hat im Geschäftsjahr 2025 ihren Umsatz um 7 Prozent auf 603 Millionen Euro gesteigert. Das EBIT legte überproportional um 85 Prozent auf 33 Millionen Euro zu, die EBIT-Rohertragsmarge verbesserte sich von 7,4 auf 12,4 Prozent. Das Konzernergebnis verdoppelte sich auf 26 Millionen Euro, das Ergebnis je Hypoport Aktie stieg von 1,85 auf 3,87 Euro. Wachstumstreiber waren vor allem die Immobilienfinanzierungsplattformen sowie das Finanzierungsgeschäft für die Wohnungswirtschaft.
„2025 war für unseren Kernmarkt der privaten Immobilienfinanzierung das zweite Jahr in Folge mit deutlicher Erholung nach dem Einbruch in 2022”, so Ronald Slabke, Vorstandsvorsitzender der Hypoport SE.
Für 2026 erwartet Slabke einen Rohertrag von mindestens 280 Millionen Euro sowie ein EBIT zwischen 40 und 55 Millionen Euro – abhängig vom Marktumfeld. Slabke begründet die Prognose mit steigenden Marktanteilen bei Sparkassen und Genossenschaftsbanken, deutlich reduzierten Anlaufverlusten in drei noch defizitären Tochtergesellschaften sowie Effizienzgewinnen im Konzern. Mittelfristig strebt Hypoport eine weitere Verdoppelung der EBIT-Rohertragsmarge bis zum Ende des Jahrzehnts an.
Den testierten Geschäftsbericht will das Unternehmen am 30. März 2026 veröffentlichen. Die Hypoport Aktie notiert bei 79,20 Euro mit 1,25 Prozent im Minus.
