IBU-tec plant starkes Wachstum bis 2030 – Basis ist Vertrag mit VW-Tochter
IBU-tec advanced materials hat heute seine Mittelfristplanung veröffentlicht. Für 2026 erwartet der Vorstand des Weimarer Spezialchemie-Unternehmens einen Umsatz von 37 bis 39 Millionen Euro bei einer EBITDA-Marge von 7 bis 10 Prozent. Bis 2030 sollen die Erlöse auf mindestens 120 bis 140 Millionen Euro steigen, die EBITDA-Marge auf 13 bis 15 Prozent. Zentraler Wachstumstreiber ist laut Planungen von IBU-tec der Bereich Batteriematerialien, der bis 2030 mindestens 85 bis 90 Millionen Euro Umsatz beisteuern soll, einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von mindestens 35 Prozent entsprechend.
Die Mittelfristplanung basiert ausschließlich auf den im Oktober 2025 abgeschlossenen Verträgen mit der Volkswagen-Batterietochter PowerCo SE. Weitere Großkunden sind in der Prognose nicht eingerechnet, obwohl das Unternehmen einen Ausbau der Kundenbasis anstrebt. Das laufende Jahr 2026 wird nach eigenen Angaben maßgeblich vom Kapazitätsaufbau am Standort Bitterfeld geprägt. Aus dem Joint Development Agreement mit PowerCo erwartet IBU-tec zudem nicht-umsatzwirksame, aber liquiditätsrelevante Meilensteinzahlungen im oberen einstelligen Millionen-Euro-Bereich.
Die IBU-tec Aktie notiert bei 18,30 Euro mit 1,35 Prozent im Minus.
