Homann Holzwerkstoffe rutscht in die roten Zahlen
2025 kommt Homann Holzwerkstoffe nach vorläufigen Zahlen auf einen Umsatz von 383,1 Millionen Euro. Das bereinigte EBITDA sinkt von 56,3 Millionen Euro auf 38,2 Millionen Euro. Erwartet hatte die Gesellschaft ein moderates Plus beim Umsatz. Bis zu den Halbjahreszahlen ging man beim EBITDA von einer seitlichen Bewegung aus. Es gab am Jahresanfang jedoch Sondereffekte, so dass man mit einem Rückgang beim EBITDA rechnete.
Im zweiten Halbjahr steigt der Umsatz bei Homann von 183,5 Millionen Euro auf 188,1 Millionen Euro an. Das bereinigte EBITDA geht von 27,9 Millionen Euro auf 16,1 Millionen Euro zurück. Daraus resultiert eine Marge von 8,2 Prozent (Vorjahr: 15,5 Prozent).
Operative Anlaufverluste in Litauen belasten das Ergebnis. Unterm Strich macht Homann einen Verlust von 10,1 Millionen Euro, im Vorjahr gab es einen Gewinn von 6,3 Millionen Euro. Bereinigt um die Anlaufverluste sinkt das Plus von 13,3 Millionen Euro auf 6,7 Millionen Euro.
Geschäftsführer Fritz Homann sagt: „Das neue Werk in Pagiriai durchläuft planmäßig seine Hochlaufphase – die damit verbundenen Anlaufverluste sind ein erwarteter Effekt, den wir im weiteren Verlauf hinter uns lassen werden. Zudem haben wir mit der Prolongation der Finanzierung in Litauen bis zum Jahr 2030 eine stabile und zukunftsgerichtete Finanzierungsstruktur geschaffen.“
Am 24. April wird Homann den Geschäftsbericht 2025 publizieren. Dann soll es auch einen Ausblick auf 2026 geben.
