Finexity wächst und prüft Kapitalaufnahme - Investitionen belasten Ergebnis
Die Finexity AG aus Hamburg hat im Geschäftsjahr 2025 auf kombinierter Pro-forma-Basis mit der noch nicht vollzogenen Übernahme der Effecta GmbH einen Gesamtumsatz von rund 8,0 Millionen Euro erzielt, ein Plus von 17 Prozent. Das EBITDA lag dabei bei minus 2,7 Millionen Euro. Ohne Effecta kam die Finexity-Gruppe auf 3,2 Millionen Euro Umsatz bei einem EBITDA von minus 2,8 Millionen Euro. Die Effecta GmbH steuerte 4,8 Millionen Euro Umsatz bei einem leicht positiven EBITDA von 0,1 Millionen Euro bei. Der Erwerb von 90,1 Prozent der Effecta-Anteile steht noch unter dem Vorbehalt des behördlichen Inhaberkontrollverfahrens.
Für 2026 plant Finexity einen kombinierten Umsatz von rund 9,6 Millionen Euro, das EBITDA soll sich auf minus 3,5 Millionen Euro verschlechtern – begründet mit Investitionen in Plattformskalierung, Lizenzerweiterungen und die Integration von Effecta. Mittelfristig strebt das Unternehmen einen Gesamtumsatz von über 70 Millionen Euro bei einer EBITDA-Marge von 25 bis 30 Prozent an. Um dieses Wachstum zu finanzieren, prüft Finexity nach eigenen Angaben die Aufnahme zusätzlichen Kapitals – ob als Eigen- oder Fremdkapital und in welchem Umfang, ist noch offen.
Die Finexity Aktie notiert bei 50,00 Euro mit 7,07 Prozent im Plus.
