grenke: Ergebnis fällt - RoE-Ziel von 10 Prozent für 2030 geplant
Die grenke AG hat im Geschäftsjahr 2025 ein Konzernergebnis von 71,8 Millionen Euro erzielt, ein Plus von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit traf der Leasingspezialist aus Baden-Baden lediglich den unteren Rand der eigenen Prognose. Die Eigenkapitalrendite verharrte bei 5,2 Prozent – etwas mehr als halb so hoch wie das angestrebte Ziel von 10 Prozent, das bis 2030 erreicht werden soll. Die Dividende soll um 5 Prozent auf 0,42 Euro je grenke Aktie steigen. Das Ergebnis je Aktie fiel dagegen um 10,4 Prozent auf 1,29 Euro.
Operativ zeigte sich ein zweigeteiltes Bild. Die Erträge stiegen um 14,7 Prozent auf 660,8 Millionen Euro, die Cost-Income-Ratio verbesserte sich von 59,2 auf 55,2 Prozent. Belastet wurde das Ergebnis jedoch durch eine von 1,3 auf 1.7 Prozent erhöhte Schadenquote – das Ergebnis aus Schadensabwicklung und Risikovorsorge verschlechterte sich auf minus 196,0 Millionen Euro (Vorjahr: minus 131,0 Millionen Euro). Man habe allerdings „einen erheblichen Teil des - aufgrund der angespannten makroökonomischen Umstände erwartbar - erhöhten Schadensniveaus kompensieren” können, so Martin Paal, Finanzvorstand der grenke AG.
Für 2026 erwartet das Unternehmen ein Konzernergebnis zwischen 74 und 86 Millionen Euro bei einem Leasingneugeschäftsvolumen von 3,4 bis 3,6 Milliarden Euro. Man wolle auf dem Weg zum Rendite-Ziel nun „jedes Jahr eine durchschnittliche Steigerung um rund einen Prozentpunkt” erzielen, so Sebastian Hirsch, Vorstandsvorsitzender der grenke AG.
Die grenke Aktie notiert bei 14,30 Euro mit 2,14 Prozent im Plus.
