Rheinmetall: Gewinnerwartungen und Kursziel sinken
Die Zahlen von Rheinmetall für 2025 liegen leicht unter den Erwartungen. Im laufenden Jahr könnte der Auftragsbestand auf 130 Milliarden Euro ansteigen. Die Analysten der DZ Bank rechnen mit Neuaufträgen im Volumen von 80 Milliarden Euro. Der Konflikt im Mittleren Osten könnte für Rheinmetall weitere Impulse bringen. Dies gilt vor allem für die Orders von Raketen und Munition. Auch dürfte die Luftabwehr in vielen Ländern weiter ausgebaut werden.
2026 rechnet Rheinmetall mit einem Umsatz von 14 Milliarden Euro bis 15 Milliarden Euro (2025: 9,935 Milliarden Euro). Die bereinigte EBIT-Marge soll bei rund 19 Prozent (2025: 18,5 Prozent).
Die Experten rechnen 2026 mit einem Umsatz von 14,32 Milliarden Euro (alt: 15,11 Milliarden Euro). Die Prognose beim Gewinn je Aktie sinkt von 41,96 Euro auf 40,66 Euro. 2027 soll es einen Gewinn je Aktie von 60,37 Euro (alt: 62,36 Euro) geben.
Wie bisher gibt es von den Experten eine Kaufempfehlung für die Papiere von Rheinmetall. Das Kursziel wird von 2.290,00 Euro auf 2.188,00 Euro zurückgenommen.
Die Analysten halten weitere Zukäufe für möglich. Die finanziellen Mittel sind vorhanden.
Die Aktien von Rheinmetall (WKN: 703000, ISIN: DE0007030009, Chart, News) gewinnen 2,3 Prozent auf 1.556,00 Euro. In den vergangenen sechs Monaten hat die Aktie 17 Prozent verloren. Blickt man zwölf Monate zurück, zeigt sich ein Plus von 23 Prozent.
Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: Rheinmetall.
