SBF: KRITIS-Gesetz öffnet neuen Markt im Schienensektor
Das kürzlich verabschiedete KRITIS-Dachgesetz könnte für die SBF AG Umsatzimpulse bringen: Der Leipziger Spezialist für Beleuchtungs-, Sensorik- und Elektromechaniklösungen adressiert nach eigenen Angaben mit seinem Produktportfolio direkt die Anforderungen, die das Gesetz Betreibern kritischer Infrastrukturen künftig vorschreibt – darunter Risikoanalysen, Resilienzpläne sowie auditfeste Dokumentation. Der Sektor Transport und Verkehr fällt explizit unter den Anwendungsbereich des neuen Regelwerks.
Konkret profitieren könnte SBF vor allem im Schienengeschäft. Beleuchtungs- und Innenraumsysteme in Zügen gelten als sicherheitsrelevante Infrastruktur, redundante Fluchtwegbeleuchtung und Ferndiagnosesensorik zählen zum bestehenden Angebot.
Vorstand Robert Stöcklinger sieht das Unternehmen dafür gut positioniert: „Die neue Gesetzgebung stellt die Bedeutung kritischer Infrastruktur für Deutschland stärker in den Mittelpunkt. Damit gehen für Unternehmen verbindliche Resilienzanforderungen einher. Moderne Sicherheitslösungen erhalten einen noch größeren Stellenwert.” Man könne hierfür passgenaue Lösungen anbieten.
Die SBF Aktie notiert bei 4,38 Euro mit 3,3 Prozent im Plus.
