Hugo Boss: 2026 ist Übergangsjahr – Erwartungen werden reduziert
Bei Hugo Boss geht der Umsatz im vierten Quartal um 2 Prozent auf 1,28 Milliarden Euro nach oben. Damit wird der Konsens um 6 Prozent übertroffen. Es gab einige Vorzugeffekte, die berücksichtigt werden müssen. Diese kommen auf ein Volumen von 20 Millionen Euro.
Die Bruttomarge von 60,8 Prozent verfehlt hingegen die Erwartungen. Beim EBIT gibt es ein Plus von 22 Prozent auf 154 Millionen Euro, die Marge steht bei 12,0 Prozent.
Für das Gesamtjahr kommt Hugo Boss somit auf einen Umsatz von 4,27 Milliarden Euro (2024: 4,307 Milliarden Euro) und ein EBIT von 391 Millionen Euro (Vorjahr: 361 Millionen Euro). Damit wird die eigene Prognose erfüllt. Je Aktie werden 3,61 Euro verdient, ein Plus von 17 Prozent. Die Dividende soll auf 0,04 Euro (Vorjahr: 1,40 Euro) gekürzt werden, um die Finanzmittel zu schonen. Es soll ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 200 Millionen Euro geben, welches bis Ende 2027 laufen soll.
2026 ist für Hugo Boss ein Übergangsjahr. Der Umsatz soll im einstelligen Prozentbereich zurückgehen, das EBIT wird bei 300 Millionen Euro bis 350 Millionen Euro gesehen. 2027 soll es dann wieder ein Wachstum geben.
Die Analysten von mwb research rechnen 2026 mit einem Umsatz von 3,928 Milliarden Euro und einem EBIT von 308 Millionen Euro. Die Schätzungen für 2027 stehen bei 4,007 Milliarden Euro bzw. 347 Millionen Euro.
Wie bisher gibt es von den Analysten eine Halteempfehlung für die Papiere von Hugo Boss. Das Kursziel steht unverändert bei 38,00 Euro.
Den Gewinn je Aktie sehen die Experten im laufenden Jahr bei 2,68 Euro (alt: 2,80 Euro). 2027 werden von ihnen 3,10 Euro (alt: 3,19 Euro) vorhergesagt.
Die Aktien von Hugo Boss (WKN: A1PHFF, ISIN: DE000A1PHFF7, Chart, News) gewinnen 1,1 Prozent auf 36,23 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten hat die Aktie 8 Prozent nachgegeben.
