Dermapharm: Weniger Umsatz, höhere Marge im Umbau
Der Arzneimittelhersteller Dermapharm hat 2025 den Konzernumsatz leicht auf 1,165 Milliarden Euro zurückgehen sehen, ein Minus von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ursache ist der gezielte Rückzug aus margenschwachen Produkten im Parallelimportgeschäft. Das bereinigte EBITDA legte gleichzeitig um 2,9 Prozent auf 324,8 Millionen Euro zu, die bereinigte Marge verbesserte sich von 26,7 auf 27,9 Prozent. Die vorgelegten Zahlen sind vorläufig und ungeprüft.
„Auch im Jahr 2025 konnten wir wiederum unser Ergebnis im Vorjahresvergleich verbessern. Die konsequente Fokussierung unseres Portfolios und die robuste Entwicklung unserer Kernsegmente unterstreichen die Stabilität und Ertragskraft unseres Unternehmens”, sagt Hans-Georg Feldmeier, Vorstandsvorsitzender der Dermapharm Holding SE.
Der Portfolioumbau beim Unternehmen aus Grünwald zeigt damit rechnerisch Wirkung: Weniger Umsatz, aber höhere operative Marge. Das Segment Markenarzneimittel wuchs organisch, reichte jedoch nicht aus, um den von Dermapharm bewusst reduzierten Erlösrückgang im Parallelimport auszugleichen.
Die Dermapharm Aktie notiert bei 41,00 Euro mit 7,47 Prozent im Plus, nachdem das Unternehmen heute parallel einen Aktienrückkauf angekündigt hat.
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