Hugo Boss tauscht Dividende gegen Aktien-Rückkaufprogramm
Der Modekonzern Hugo Boss kündigt ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 200 Millionen Euro an, das bis Ende 2027 läuft und aus dem laufenden Free Cashflow finanziert werden soll. Die zurückgekauften Aktien sollen eingezogen werden. Gleichzeitig wird die Dividende drastisch gesenkt: Für das Geschäftsjahr 2025 schlagen Vorstand und Aufsichtsrat lediglich die gesetzliche Mindestdividende von 0,04 Euro je Aktie vor, nach 1,40 Euro im Vorjahr.
Das Unternehmen begründet die Umschichtung mit dem Ziel, die finanzielle Flexibilität zu stärken. Über den Gesamtzeitraum bis Ende 2027 soll die Kombination aus Mindestdividende und Rückkaufprogramm eine durchschnittliche jährliche Aktionärsrendite ergeben, die in etwa dem Ausschüttungsniveau von 2024 entspricht. Genaue Details zum Startdatum des Programms will Hugo Boss den gesetzlichen Vorgaben entsprechend vor Programmbeginn bekanntgeben.
Die Hugo Boss Aktie notiert bei 36,27 Euro mit 2,46 Prozent im Plus.
