PRO DV: NETFOX-Übernahme drückt Ergebnisse ins Minus – Erholung 2026 erwartet
Die PRO DV AG hat das Geschäftsjahr 2025 nach vorläufigen Zahlen mit einem EBITDA von minus 175.000 Euro abgeschlossen, nach einem Plus von 181.000 Euro im Vorjahr. Das EBIT lag bei minus 191.000 Euro. Der Umsatz stieg dagegen von 3,74 Millionen auf 4,09 Millionen Euro. Maßgeblich für den Ergebniseinbruch waren nach Angaben des Dortmunder Unternehmens vom Montag Investitions- und Sanierungsaufwendungen von rund 194.000 Euro im Zusammenhang mit der Übernahme des operativen Geschäfts der NETFOX AG aus Kleinmachnow.
Mit der Transaktion baute das Dortmunder IT-Unternehmen eine neue Geschäftsstelle in Potsdam auf und erweiterte sich um Spezialisten sowie Kunden- und Partnerverträge im Bereich Netzwerk- und Infrastrukturinfrastruktur mit Fokus auf Informationssicherheit. Die strukturelle Integration sei laut Unternehmen weitgehend abgeschlossen. Für 2026 erwartet der Vorstand steigende Umsätze und ein leicht positives Ergebnis, gestützt auf wachsenden Investitionsbedarf in KRITIS-Sektoren.
Den vollständigen Geschäftsbericht will PRO DV am 23. März 2026 vorlegen.
Die PRO DV Aktie notiert bei 2,20 Euro mit 0,92 Prozent im Plus.
