GEA im DAX angekommen: „Wachstum weiter beschleunigen”
Der Maschinenbaukonzern GEA hat 2025 den Auftragseingang organisch um 9,1 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro gesteigert und dabei 15 Großaufträge mit einem Gesamtvolumen von 560 Millionen Euro gewonnen. Das EBITDA vor Restrukturierungsaufwand kletterte um 8,4 Prozent auf 907 Millionen Euro, die entsprechende Marge verbesserte sich auf 16,5 Prozent – jeweils über der im Juli angehobenen Guidance. Der Free Cashflow lag bei 512 Millionen Euro nach zuvor 505 Millionen Euro und die Nettoliquidität stieg um 10 Prozent auf 379 Millionen Euro. Die Dividende soll um 15 Cent auf 1,30 Euro je GEA Aktie erhöht werden.
CEO Stefan Klebert kommentierte: „2025 war ein sehr erfolgreiches Jahr für GEA. Wir haben unseren Auftragseingang in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten, gegen den Trend deutlich gesteigert, haben wesentliche Klimaziele vorzeitig erreicht und sind noch profitabler geworden. Und wir sind im DAX angekommen.”
Das Servicegeschäft baute GEA auf einen Umsatzanteil von 40 Prozent aus. Wachstumstreiber nach Kundensegmenten waren Dairy Processing, Food und Pharma. Regional entfiel rund die Hälfte des Umsatzes auf Europa, Nordamerika und Asien-Pazifik trugen jeweils etwa 20 Prozent bei.
Für 2026 plant GEA ein organisches Umsatzwachstum von 5 bis 7 Prozent bei einer EBITDA-Marge von 16,6 bis 17,2 Prozent. Klebert verwies auf den hohen Auftragsbestand und eine verschlankte Konzernstruktur als zentrale Wachstumshebel: „Im laufenden Jahr werden wir unser Wachstum weiter beschleunigen.”
Die GEA Aktie notiert bei 60,55 Euro mit 0,82 Prozent im Minus.
