Deutsche Post: Plus 10 Prozent
Die Analysten der DZ Bank bezeichnen die Entwicklung der Deutschen Post im Vorjahr als solide. Der Umsatz sinkt um 1,6 Prozent auf 82,9 Milliarden Euro. Das bereinigte EBIT legt um 7,1 Prozent auf 6,22 Milliarden Euro zu. Beim freien Cashflow geht es von 3,0 Milliarden Euro auf 3,2 Milliarden Euro nach oben. Die Dividende wird von 1,85 Euro auf 1,90 Euro angehoben.
2026 will die Post ein EBIT von mehr als 6,2 Milliarden Euro erzielen. Der freie Cashflow soll bei etwa 3 Milliarden Euro liegen. Die Analysten werten diese Aussagen als vorsichtig. Eine schnelle konjunkturelle Erholung wird dabei offensichtlich nicht unterstellt. Sollte sich das globale Handelsvolumen hingegen erholen, dürfte dies sehr positive Auswirkungen auf die Zahlen haben.
Die Analysten rechnen 2026 mit einem Gewinn je Aktie von 3,31 Euro (alt: 3,45 Euro), 2027 sollen es 3,74 Euro (alt: 3,72 Euro) sein. Die erste Prognose für 2028 kommt auf 4,04 Euro.
Wie bisher sprechen die Analysten eine Kaufempfehlung für die Papiere der Deutschen Post aus. Das Kursziel steigt von 50,00 Euro auf 55,00 Euro an.
Die Aktien der Deutschen Post (WKN: 555200, ISIN: DE0005552004, Chart, News) geben 4,5 Prozent auf 45,96 Euro nach. In den vergangenen zwölf Monaten schafft die Post-Aktie ein Plus von 24 Prozent.
