Ernst Russ: EBIT gesteigert, Charter-Backlog 449 Millionen Euro
Die Hamburger Ernst Russ AG hat im Geschäftsjahr 2025 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von rund 158 Millionen Euro und ein EBIT von etwa 96 Millionen Euro erwirtschaftet. Damit bestätigte das Schifffahrts-Unternehmen seine Jahresprognose. Die liquiden Mittel lagen zum Stichtag bei rund 114 Millionen Euro. 2024 hatte die Gesellschaft mit einem Umsatz von 172,7 Millionen Euro und einem EBIT von 67,7 Millionen Euro abgeschlossen, es wurde eine Dividende von 0,20 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr gezahlt.
Auf der operativen Seite erreichte die Flotte eine Beschäftigungsquote von 97,7 Prozent bei durchschnittlichen Chartererlösen von 18.135 US-Dollar pro Tag. Der Charter-Backlog belief sich zum Jahresende auf rund 449 Millionen Euro, die durchschnittliche Laufzeit der Charterverträge lag bei rund 26 Monaten. Für das größte Schiff der Flotte, die MS „Rome Express", sicherte sich Ernst Russ eine Langzeitbeschäftigung bis ins zweite Quartal 2033.
Ende Februar 2026 erwarb das Unternehmen zudem zwei Multipurpose-Schiffe, die nach Unternehmensangaben langfristig zu günstigen Konditionen verchartert werden konnten. Die geprüften Jahreszahlen samt Ausblick will Ernst Russ am 25. März 2026 vorlegen.
Die Ernst Russ Aktie notiert bei 7,24 Euro mit 1,12 Prozent im Plus.
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