Semperit: Aufschwung in Reichweite
Am 18. März gibt es bei Semperit die Zahlen für 2025. Doch schon jetzt meldet die Gesellschaft, dass ihre Zahlen leicht über den Erwartungen liegen werden. Prognostiziert hat Semperit für 2025 ein EBITDA von 78 Millionen Euro. Im Modell der Analysten von NuWays stehen 78,7 Millionen Euro. Offenbar wirken die eingeleiteten Effizienzmaßnahmen bereits.
Die Analysten erwarten einen Vorsteuergewinn von 0,5 Millionen Euro. Netto soll es ein Plus von 0,4 Millionen Euro geben. Bisher erwartete der Markt eine Dividende von 0,40 Euro. Semperit hat jedoch inzwischen mitgeteilt, dass die Dividende für 2025 ausfallen wird. Dies ist auch den laufenden Wachstumsinitiativen geschuldet.
Die Analysten sehen Semperit als gut positioniert an, um von sich bessernden Endmärkten zu profitieren. Man hat bei mehreren Produktionsstätten die Kapazitäten erweitert, um auf den Aufschwung vorbereitet zu sein. In diesem Jahr sehen die Experten Anzeichen für den erhofften Aufschwung. Dazu beitragen soll auch das deutsche Infrastrukturprogramm.
Erwartet wird von den Analysten für 2026 ein Umsatz von 711 Millionen Euro (+7,2 Prozent). Das EBITDA soll um 18 Prozent auf 87 Millionen Euro zulegen.
Wie bisher gibt es von den Analysten eine Kaufempfehlung für die Papiere von Semperit. Das Kursziel steht weiter bei 18,50 Euro.
Der Markt scheint bei Semperit noch etwas vorsichtig zu sein. Hingegen sehen die Analysten bei dem Wert attraktive Einstiegspunkte.
Die Aktien von Semperit (WKN: 870378, ISIN: AT0000785555, Chart, News) legen in Wien 1,4 Prozent auf 12,88 Euro zu. In den vergangenen zwölf Monaten gibt die Aktie rund 10 Prozent ab.
