DAX: Gegenreaktion nach dem Rücksetzer - UBS
Der DAX konnte gestern zu einer Gegenreaktion ansetzen und den Rückfall unter den GD200 mit einem Tagesplus von 1,7% auf 24.205 direkt kontern. Rückblick: Nur einen Tag nachdem der deutsche Leitindex unter die 200-Tage-Linie gefallen war, konnten die Notierungen eine Gegenbewegung initiieren und wieder über die Trendlinie zurückkehren. Dadurch wurde gleichzeitig auch die 24.000er-Barriere auf direktem Weg zurückerobert. Während das Tagestief noch bei 23.815 Punkten lag, schoben sich die Notierungen in der Spitze bis auf 24.242 Zähler – und damit an die untere Kante der offenen Kurslücke vom Dienstag heran.
Ausblick
Dank der gestrigen Kursgewinne wurde der Kurseinbruch zunächst gestoppt.
Das Long-Szenario
Kann der DAX weiter zulegen, müsste es nun zuerst über die mittelfristige 100-Tage-Linie (aktuell bei 24.396) sowie über das November- und das Juni-Hoch bei 24.441/24.479 gehen. Darüber sollte dann die Kurslücke vom Dienstag vollständig geschlossen werden, um einen Anstieg an das Oktober-Top bei 24.771 und an den kurzfristigen GD50 (24.835) zu begünstigen. Die nächste Hürde wäre anschließend an der 25.000er-Barriere zu finden.
Das Long-Szenario
Fällt der DAX dagegen erneut unter die 200-Tage-Linie (24.176) und unter die 24.000er-Schwelle zurück, würden unterhalb des bisherigen Wochentiefs bei 23.601 bereits die beiden März-Tops (23.476) aus dem Vorjahr in den Fokus rücken. Etwas tiefer ließen sich weitere Unterstützungen am August- (23.381) und am September-Tief (23.285) mit der Oktober-Abwärtstrendgerade einzeichnen, bevor es um die 23.000er-Schwelle mit dem November-Tief bei 22.943 gehen dürfte. Direkt darunter müsste auf das offene Gap vom 2. Mai geachtet werden, ehe sich die Blicke auf die 22.000er-Marke richten würden.
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