Porr steigert EBIT um 24 Prozent – Margenziel bestätigt
Der österreichische Baukonzern Porr hat im Geschäftsjahr 2025 das EBIT um 24 Prozent auf 197 Millionen Euro gesteigert, nach 158 Millionen Euro im Vorjahr. Die EBIT-Marge verbesserte sich Unternehmensangaben vom Mittwoch zufolge auf 3,1 Prozent. Der Umsatz legte leicht auf 6,3 Milliarden Euro zu, die Produktionsleistung stieg auf 6,8 Milliarden Euro. Treiber der Ergebnisverbesserung waren laut Porr die Märkte in Österreich, Polen und Rumänien.
Der Auftragsbestand der Gesellschaft kletterte zum Jahresende um 11,7 Prozent auf 9,5 Milliarden Euro. Die Auftragseingänge stiegen um 14,1 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro, getragen vor allem vom Tiefbau- und Infrastrukturbereich. „Wir haben eine durchgehend starke Leistung erbracht – und das in einem geopolitisch nicht einfachen Umfeld und angesichts einer sich nur langsam erholenden Baukonjunktur”, sagt Porr-CEO Karl-Heinz Strauss.
Für 2026 erwartet Porr eine positive Entwicklung bei Leistung, Umsatz und Ergebnis. Das langfristige Ziel einer EBIT-Marge von 3,5 bis 4,0 Prozent bis 2030 bleibt unverändert. Die endgültigen Jahreszahlen will Porr am 26. März 2026 veröffentlichen.
Die Porr Aktie notiert bei 39,55 Euro mit 4,63 Prozent im Plus.
