Defama: 11. Dividendenerhöhung in Folge
Defama steigert den Umsatz 2025 von 27,3 Millionen Euro auf 31,6 Millionen Euro. Der Gewinn nach HGB legt von 4,6 Millionen Euro auf 5,6 Millionen Euro zu. Je Aktie entspricht dies einem Gewinn von 1,17 Euro (Vorjahr: 0,95 Euro). Es gab 2025 einen positiven Effekt aus der Veräußerung von Objekten in Höhe von 2,2 Millionen Euro (Vorjahr: 1,1 Millionen Euro).
Der FFO verbessert sich von 10,0 Millionen Euro auf 10,8 Millionen Euro. Das sind 2,25 Euro (Vorjahr: 2,09 Euro) je Aktie. Aktionäre sollen eine Dividende von 0,63 Euro (Vorjahr: 0,60 Euro) je Aktie erhalten. Dies ist die 11. Dividendenerhöhung in Folge. Die Hauptversammlung muss über diesen Vorschlag am 13. Juli entscheiden.
19 Objekte wurden 2025 erworben, das ist ein neuer Rekord. Somit umfasste das Portfolio Ende 2025 94 Objekte. Die Vermietungsquote am Jahresende lag bei 93 Prozent. Dies ist für Defama ein ungewöhnlich niedriger Wert, wie Vorstand Matthias Schrade in einer Telefonkonferenz nach den Zahlen sagt.
Inzwischen ist das Portfolio auf 99 Objekte angewachsen. Seit dem Jahresanfang hat Defama fünf Objekte in Düren, Osnabrück, Hersbruck, Adelsdorf und Freiberg erworben. Schrade spricht von einem „Blitzstart“ ins neue Jahr.
2026 soll es einen HGB-Gewinn von mindestens 5 Millionen Euro geben. Der FFO soll mindestens auf Höhe der 2025er-Zahlen liegen. Die Vermietungsquote will Defama auf mehr als 96 Prozent ansteigen. Geplant ist zudem ein erneuter Anstieg der Dividende.
In diesem Jahr muss der Wegfall von Nettokaltmieten in Höhe von mehr als 1 Million Euro kompensiert werden. Hier spielt die Insolvenz von Hammer Fachmärkten sowie der Auszug des B1 Baumarktes aus dem Objekt in Dinslaken eine wichtige Rolle. Damit sind vier große Mietflächen freigeworden. Es gibt zudem erhebliche Forderungsausfälle durch die Hammer-Insolvenz. Schrade zeigt sich optimistisch, alle vier Flächen im Jahresverlauf wieder zu vermieten.
Im Januar hat Defama die Baugenehmigung für das Objekt Sternberg erhalten. Diese sollte eigentlich deutlich früher eintreffen. Somit kann man frühestens ab dem Sommer dort mit ersten Mieten von Edeka und Tedi rechnen. In Puderbach ist nach einem Umbau im Januar die Übergabe an Rossmann erfolgt. Noch läuft dort aber für den Mieter eine mietfreie Zeit.
Bis 2030 will Defama den Wert des Portfolios auf 500 Millionen Euro erhöhen. Ende 2025 lag dieser bei 352 Millionen Euro. Der FFO soll dann mindestens 19 Millionen Euro (2025: 10,8 Millionen Euro) betragen. Das entspricht mehr als 4,00 Euro (2025: 2,25 Euro) je Aktie.
Der Geschäftsbericht von Defama wird im Mai 2026 publiziert werden.
Die Aktien von Defama (WKN: A13SUL, ISIN: DE000A13SUL5, Chart, News) notieren auf Tradegate unverändert bei 27,00 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten hat die im m:access notierende Aktie 2 Prozent nachgegeben.
Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: Deutsche Fachmarkt - DEFAMA.
