Allianz erhöht Dividende auf 17,10 Euro je Aktie nach Rekordzahlen
Die Allianz hat 2025 ein operatives Rekordergebnis erzielt und erhöht die Ausschüttung an Aktionäre deutlich. Das operative Ergebnis stieg nach Angaben des Konzerns um 8,4 Prozent auf 17,4 Milliarden Euro, der bereinigte Jahresüberschuss der Anteilseigner legte um 10,9 Prozent auf 11,1 Milliarden Euro zu. Das Ergebnis je Allianz Aktie erhöhte sich 2025 um 12,5 Prozent auf 28,61 Euro. Das Geschäftsvolumen wuchs um 8,1 Prozent auf 186,9 Milliarden Euro.
Vorstand und Aufsichtsrat wollen der Hauptversammlung eine Dividende von 17,10 Euro je Allianz Aktie vorschlagen, nach 15,40 Euro im Vorjahr. Zusätzlich kündigte das Unternehmen ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 2,5 Milliarden Euro an.
„Die Rekordergebnisse der Allianz für 2025 zeigen erneut, dass wir in der Lage sind, zuverlässig unsere Versprechen zu erfüllen, auch in einem sich schnell ändernden und zunehmend polarisierten Umfeld”, so Oliver Bäte, Vorstandsvorsitzender der Allianz SE.
Treiber der Entwicklung war vor allem das Schaden- und Unfallgeschäft, dessen operatives Ergebnis im Gesamtjahr um 13,9 Prozent auf 8,992 Milliarden Euro zulegte. Das operative Ergebnis im Segment Leben und Kranken stieg leicht auf 5,601 Milliarden Euro, während Asset Management auf 3,345 Milliarden Euro kam. Das bereinigte Ergebnis je Aktie erhöhte sich um 12,5 Prozent auf 28,61 Euro. Die Solvency-II-Quote verbesserte sich zugleich um 10 Prozentpunkte auf 218 Prozent, was auf eine starke Kapitalgenerierung hinweist.
Für 2026 stellt der Konzern ein operatives Ergebnis von 17,4 Milliarden Euro in Aussicht, mit einer Schwankungsbreite von plus oder minus 1 Milliarde Euro. Im vierten Quartal 2025 erreichte das operative Ergebnis 4,3 Milliarden Euro, während der bereinigte Quartalsüberschuss der Anteilseigner um 12,2 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro stieg. Nach Konzernangaben markieren die Ergebnisse einen starken Auftakt des neuen Strategiezyklus.
Die Allianz Aktie notiert bei 378,00 Euro mit 1,05 Prozent im Minus.
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