Salzgitter: Prognose hat Luft nach oben
Salzgitter machte 2025 einen Außenumsatz von 9,0 Milliarden Euro (-10 Prozent). Das EBITDA geht um 16 Prozent auf 376 Millionen Euro zurück. Das Vorsteuerergebnis verbessert sich hingegen von -296 Millionen Euro auf -28 Millionen Euro. Der Konsens stand bei -72 Millionen Euro. Hier spielt der at-equity-Beitrag der Beteiligung an Aurubis mit 180 Millionen Euro eine wichtige Rolle.
2026 soll der Umsatz auf 9,5 Milliarden Euro zulegen. Das EBITDA wird bei 500 Millionen Euro bis 600 Millionen Euro gesehen. Vor Steuern soll es einen Gewinn von 75 Millionen Euro bis 175 Millionen Euro (Konsens: 290 Millionen Euro) geben. Der Markt hatte somit eine höhere Prognose erwartet. Diese könnte jedoch bewusst konservativ gewählt worden sein.
Die Übernahme von Thyrolf & Uhle erweitert das Portfolio von Salzgitter. Auch wird die Wertschöpfungstiefe verbessert. Zudem wird die Positionierung in weniger zyklischen Endmärkten gestärkt.
Die Analysten der DZ Bank bleiben bei der Halteempfehlung für die Aktien von Salzgitter. Das Kursziel wird von 30,00 Euro auf 52,00 Euro angehoben.
Für 2026 prognostizieren die Analysten einen Gewinn je Aktie von 3,48 Euro (alt: 3,25 Euro). 2027 soll das Plus bei 5,21 Euro (alt: 4,28 Euro) liegen.
Die Aktien von Salzgitter gewinnen 0,2 Prozent auf 53,95 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten schafft die Aktie ein Plus von 188 Prozent.
