Schloss Wachenheim: In Osteuropa läuft es
Im zweiten Quartal schafft Schloss Wachenheim ein Umsatzplus von 0,8 Prozent auf 155,2 Millionen Euro. Die Analysten von First Berlin waren von 161,0 Millionen Euro ausgegangen. Beim EBIT meldet die Wein-Gesellschaft ein Plus von 1,4 Prozent auf 21,9 Millionen Euro. Auch hier werden die Erwartungen der Analysten, die bei 23,0 Millionen Euro standen, nicht ganz erfüllt.
Vor allem die Märkte in Deutschland und Frankreich haben nicht wie erhofft performt. Hier zeigt sich eine gewisse Zurückhaltung bei den Verbrauchern. Zudem sind dort die Kosten für Verpackung, Fracht und Werbung angestiegen. In Osteuropa ist es hingegen sehr gut gelaufen.
Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Schloss Wachenheim weiter mit einem Umsatzplus von 3 Prozent bis 6 Prozent. Das EBIT soll bei 30 Millionen Euro bis 33 Millionen Euro liegen, beim Gewinn rechnet man mit 18 Millionen Euro bis 21 Millionen Euro.
Für die Analysten ist die Prognose für 2025/26 machbar. Sie erwarten einen Umsatz von 460,9 Millionen Euro und ein EBIT von 30,1 Millionen Euro. Für das kommende Geschäftsjahr liegen ihre Schätzungen bei 476,8 Millionen Euro bzw. 32,0 Millionen Euro.
Wie bisher gibt es von den Analysten eine Kaufempfehlung für die Papiere von Schloss Wachenheim. Das Kursziel sinkt von 20,00 Euro auf 19,00 Euro.
Die Aktien von Schloss Wachenheim (WKN: 722900, ISIN: DE0007229007, Chart, News) gewinnen 0,7 Prozent auf 14,40 Euro. Das ist ungefähr auch der Stand, auf dem die Aktie vor einem Jahr lag.
