Hoenle startet mit Umsatz von 21,5 Millionen Euro ins Jahr
Die Hoenle AG hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2025/2026 einen Umsatz von 21,5 Millionen Euro erzielt und damit das Vorjahresniveau um 0,3 Prozent gesteigert. Das EBITDA sank auf 0,5 Millionen Euro nach 1,0 Millionen Euro im Vorjahr. Das EBIT verschlechterte sich auf minus 0,8 Millionen Euro nach minus 0,4 Millionen Euro, wie das Unternehmen aus Garching am Dienstag mitteilte.
Unter dem Strich weitete sich der Konzernverlust auf minus 1,5 Millionen Euro aus nach minus 0,6 Millionen Euro, das Ergebnis je Hoenle Aktie lag bei minus 0,25 Euro nach minus 0,10 Euro.
Belastend wirkte sich nach Angaben des Unternehmens eine schwache Nachfrage im Maschinen- und Anlagenbau aus, die vor allem die Business Unit Härtung traf. Umsatzrückgänge in diesem Bereich konnten durch Zuwächse in den Segmenten Klebstoffsysteme und Entkeimung ausgeglichen werden. Insbesondere Wasserentkeimungssysteme sorgten für steigende Umsatz- und Ergebnisbeiträge. Auf der Kostenseite stiegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 19,4 Prozent auf 3,8 Millionen Euro. Gründe waren unter anderem Wechselkursdifferenzen sowie höhere Marketing- und IT-Ausgaben. Die Materialaufwandsquote erhöhte sich leicht auf 37,8 Prozent, während der Personalaufwand nahezu unverändert blieb.
Für das Gesamtjahr bestätigt der Vorstand die Prognose und erwartet einen Umsatz zwischen 95 Millionen Euro und 105 Millionen Euro. Das EBITDA soll in einer Spanne von 6 Millionen Euro bis 9 Millionen Euro liegen. Eine deutliche Belebung von Geschäft und Ergebnis wird nach Unternehmensangaben in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres erwartet.
Die Hoenle Aktie notiert bei 9,58 Euro mit 1,48 Prozent im Plus.
