Leifheit will nach Umsatzrückgang neue Wachstumsimpulse setzen
Die Leifheit AG hat im Geschäftsjahr 2025 nach vorläufigen Zahlen einen Konzernumsatz von 232,6 Millionen Euro erzielt und damit die zuletzt kommunizierten Erwartungen erreicht. Das EBIT lag bei 10 Millionen Euro nach 12,1 Millionen Euro im Vorjahr, wie das Unternehmen mitteilte. Bereinigt um Sondereffekte aus Produktionsoptimierungen erreichte das EBIT 11,6 Millionen Euro. Der Free Cashflow belief sich auf 6,4 Millionen Euro nach zuvor 14.2 Millionen Euro.
Der Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr von 259,2 Millionen Euro wurde Unternehmensangaben vom Dienstag zufolge durch eine schwache Konsumnachfrage im Non-Food-Bereich sowie strategische Sortimentsanpassungen beeinflusst. Das Segment Household erzielte 193,0 Millionen Euro Umsatz, während Wellbeing auf 12,6 Millionen Euro und Private-Label auf 27,0 Millionen Euro kamen. Die Bruttomarge verbesserte sich bereinigt um Sondereffekte um 1,2 Prozentpunkte auf 45,7 Prozent.
„Mit der Umsatzentwicklung sind wir nicht zufrieden. Deshalb setzen wir in der nächsten Phase unserer Strategie gezielt neue Wachstumsimpulse - durch den Relaunch der Marke Leifheit, verstärkte Marketingaktivitäten im ersten Halbjahr 2026 und zusätzlichen Innovationen in unseren Kernkategorien”, so Alexander Reindler, Vorstandsvorsitzender der Leifheit AG. Für 2026 kündigte das Unternehmen ein konzernweites Performance-Programm an, das Prozesse vereinfachen und Kosten senken soll.
Die finalen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 sowie die Prognose für 2026 will Leifheit mit der Veröffentlichung des Geschäftsberichts am 31. März 2026 vorlegen.
Die Leifheit Aktie notiert bei 15,20 Euro mit 0,33 Prozent im Minus.
