Mister Spex: Operatives Minus kann sich ausweiten
Die vorläufigen Zahlen von Mister Spex für 2025 liegen ungefähr auf Höhe der Erwartungen. Beim Nettoumsatz gibt es ein Minus von 18 Prozent auf 178 Millionen Euro. Erwartet wurde ein Rückgang um 10 Prozent bis 20 Prozent. Bei der EBIT-Marge wird der untere Bereich der Spanne von -5 Prozent bis -15 Prozent realisiert. Es gibt einen Kassenbestand von rund 56 Millionen Euro.
Am 26. März wird Mister Spex endgültige Zahlen vorstellen. Dann dürfte es auch einen Ausblick auf das neue Jahr geben. Für die Analysten von mwb research wird dies ein erneutes Übergangsjahr werden. Die Organisation wird weiter restrukturiert und optimiert werden, das dürfte den Umsatz beeinflussen. Erwartet werden von den Analysten Restrukturierungskosten zwischen 10 Millionen Euro und 20 Millionen Euro.
Im Offline-Bereich rechnen die Experten mit einem Plus von 10 Prozent im laufenden Jahr. In ähnlicher Höhe soll es im Online-Segment, dort werden 60 Prozent des Umsatzes generiert, nach unten gehen. Aufgefangen werden dürfte dies durch vier neue Läden, die einen Umsatz von 4 Millionen Euro beisteuern dürften.
Erwartet wird von den Analysten für 2026 ein Umsatz von 178 Millionen Euro, das entspricht den Zahlen von 2025. Das EBIT soll bei -33,1 Millionen Euro (Vorjahr: -20,5 Millionen Euro) auskommen.
Unverändert gibt es von den Analysten eine Kaufempfehlung für die Papiere von Mister Spex. Das Kursziel wird von 4,00 Euro auf 3,40 Euro reduziert.
Die Aktien von Mister Spex gewinnen 3,8 Prozent auf 1,35 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten hat die Aktie 26 Prozent nachgegeben.
