Schloss Wachenheim: Osteuropa als Wegweiser
Bei Schloss Wachenheim verbessert sich der Umsatz im ersten Halbjahr um 1,9 Prozent auf 261,2 Millionen Euro. Die Zahl der ausgelieferten Flaschen steigt in diesem Zeitraum um 3,7 Prozent auf 132,6 Millionen an.
Beim EBIT geht es um 5,2 Prozent auf 27,1 Millionen Euro nach oben. Die Marge verbessert sich leicht auf 14,1 Prozent. Der Gewinn nach Minderheiten kommt auf 11,2 Millionen Euro, ein Plus von 9,6 Prozent.
Für das Gesamtjahr rechnet Schloss Wachenheim weiter mit einem Umsatzplus von 3 Prozent bis 6 Prozent. Das EBIT wird bei 30 Millionen Euro bis 33 Millionen Euro erwartet. Da die Gesellschaft nach sechs Monaten schon ein operatives Plus von 27,1 Millionen Euro erwirtschaftet hat, benötigt man im zweiten Halbjahr nur noch 3 Millionen Euro bis 6 Millionen Euro. Vieles hängt davon ab, wie sich die Geschäfte in Osteuropa entwickeln werden.
Die Analysten von mwb research nennen die vorgelegten Zahlen solide. Sie bestätigen die Kaufempfehlung für den Titel. Das Kursziel sehen die Experten wie bisher bei 21,00 Euro.
In ihrem Modell steht für das laufende Geschäftsjahr ein EBIT von 31,5 Millionen Euro. Im kommenden Geschäftsjahr soll das operative Plus auf 33,4 Millionen Euro ansteigen. Je Aktie soll es einen Gewinn von 1,44 Euro (alt: 1,43 Euro) bzw. 1,54 Euro geben.
Die Aktien von Schloss Wachenheim (WKN: 722900, ISIN: DE0007229007, Chart, News) geben 1,4 Prozent auf 14,30 Euro nach. In den vergangenen zwölf Monaten schafft die Aktie ein Plus von 3 Prozent.
