HMS Bergbau: Neues Projekt in Südafrika
HMS Bergbau beteiligt sich mit 75 Prozent an Hoshoza Resources Vryheid (HRV) aus Südafrika. Bisher ist die Gesellschaft auf dem afrikanischen Kontinent nur in Botswana aktiv.
HRV ist im Bereich Kohleförderung engagiert. Die Gesellschaft besitzt eine Kohlemine in der Provinz Kwazulu Natal, die derzeit stillsteht. Ab dem zweiten Quartal soll die Produktion dort wieder im offenen Tagebau aufgenommen werden. Die Jahresproduktion soll zunächst bei 200.000 Tonnen liegen, später auf 450.000 Tonnen ansteigen. Dann soll es auch einen Untertageabbau geben. Die Mine soll schon 2026 einen Beitrag zum EBITDA im einstelligen Millionenbereich liefern.
Der Kauf in Südafrika ist ein weiterer Schritt hin zu einer größeren Diversifizierung von HMS Bergbau.
Die Analysten von mwb research bestätigen ihre Kaufempfehlung für die Papiere von HMS Bergbau. Das Kursziel sehen sie weiter bei 70,00 Euro. Bevor sie ihr Modell überarbeiten, wollen sie die Prognose von HMS Bergbau für 2026 abwarten.
Derzeit gehen sie für 2026 von einem Umsatz von 1,77 Milliarden Euro aus. Das Ergebnis je Aktie soll 3,61 Euro betragen und 2027 auf 4,76 Euro ansteigen. Dann wird ein Umsatz von 2,07 Milliarden Euro vorhergesagt.
Die Aktien von HMS Bergbau (WKN: 606110, ISIN: DE0006061104, Chart, News) gewinnen 3,1 Prozent auf 46,00 Euro. In den vergangenen sechs Monaten hat die Aktie 7 Prozent verloren.
