Intershop: Skepsis steigt an – Erwartungen werden reduziert
2025 sinkt der Umsatz bei Intershop um 14 Prozent auf 33,3 Millionen Euro. Das EBIT verschlechtert sich von +0,1 Millionen Euro auf -2,8 Millionen Euro. Ein Großprojekt, das im Februar 2026 abgeschlossen wurde, hat das Ergebnis belastet. Gleiches gilt für Restrukturierungsausgaben. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
2026 soll der Umsatz weiter sinken, allerdings nicht mehr in der Größenordnung des Vorjahres. Das EBIT soll ausgeglichen sein. Den Auftragseingang im Cloud-Bereich sieht man auf Vorjahreshöhe.
2025 war für Intershop eine herausfordernde Übergangsphase. Man investiert weiter in die eigene Plattform, um im Markt, der immer stärker AI-getrieben ist, weiter zuzulegen. Kurzfristig dürfte sich dies noch nicht beim Umsatz bemerkbar machen.
Die Analysten von mwb research rechnen 2026 mit einem Umsatz von 30,2 Millionen Euro (alt: 35,6 Millionen Euro. Es soll einen Verlust je Aktie von 0,02 Euro (alt: +0,02 Euro) geben. Die Schätzungen für 2027 liegen bei 29,8 Millionen Euro (alt: 38,5 Millionen Euro) bzw. 0,03 Euro (alt: 0,08 Euro).
Wie bisher gibt es von den Analysten eine Kaufempfehlung für die Papiere von Intershop. Das Kursziel geht von 2,00 Euro auf 1,80 Euro zurück.
Die Aktien von Intershop (WKN: A25421, ISIN: DE000A254211, Chart, News) gewinnen 0,8 Prozent auf 1,25 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten hat die Aktie 35 Prozent verloren.


