Datron steigert Auftragseingang, Dividende sinkt auf 0,10 Euro
Die Datron AG hat im Geschäftsjahr 2025 einen Auftragseingang von 63,4 Millionen Euro erzielt und damit ein Plus von 13,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht. Der Umsatz ging dagegen leicht um 0,7 Prozent auf 60,2 Millionen Euro zurück, wie das Unternehmen am Donnerstag auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Das operative EBIT lag bei 3,1 Millionen Euro nach 3,5 Millionen Euro im Vorjahr, das operative Ergebnis je Datron Aktie sank auf 0,37 Euro nach 0,60 Euro.
Vorstand und Aufsichtsrat planen eine Dividende von 0,10 Euro je Datron Aktie nach 0,12 Euro im Vorjahr. Der Anteilschein notiert bei 7,50 Euro mit 1,96 Prozent im Minus.
Das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz verbesserte sich auf 1,06 nach 0,93 im Vorjahr. Insgesamt verkaufte Datron im Berichtsjahr rund 260 Maschinen, darunter 150 Einheiten der Fräsmaschine „Datron neo“. Positiv entwickelte sich der Geschäftsbereich Customer Care mit Werkzeug- und Serviceleistungen, während regional vor allem der US-Markt bei den Bestellungen zulegte. Rückgänge zeigte der europäische Markt, insbesondere in Frankreich, Österreich, den Niederlanden und Polen.
Das operative EBIT entsprach einer Marge von 5,1 Prozent. Unter Berücksichtigung einmaliger Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Umzug an den neuen Hauptstandort in Ober-Ramstadt reduzierte sich das EBIT auf 0,6 Millionen Euro. Im vierten Quartal erzielte Datron ein operatives EBIT von 1,1 Millionen Euro nach 0,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.
Für 2026 bestätigt das Unternehmen die Prognose mit einem erwarteten Umsatz und Auftragseingang von jeweils 63 Millionen Euro bis 69 Millionen Euro. Die geplante EBIT-Marge liegt zwischen 5 Prozent und 8 Prozent, das operative Ergebnis je Aktie soll zwischen 0,40 Euro und 0,80 Euro liegen.
